
Bild: Jörg Blobelt / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Dresden · Altstadt · Neustadt · Pieschen
Logicengine Immobilienanalyse Dresden
Zehn Jahre Kaufpreise, Bauzinsen und Baukosten für drei Dresdner Stadtbezirke — aufbereitet aus Transaktionsdaten des Gutachterausschusses, der Europace-Zinsreihe und dem Baukostenindex des Statistischen Bundesamtes. Kostenlos, redaktionell, ohne Vermittlungsabsicht.

Was zehn Jahre Kaufpreise in Dresden zeigen
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte der Landeshauptstadt Dresden weist für weiterverkaufte Eigentumswohnungen einen Anstieg von rund 1.650 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2016 auf einen Hochstand von 2.950 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2022 aus. Im Jahr 2023 gaben die Preise um zehn Prozent auf 2.660 Euro nach, im Jahr 2024 stabilisierten sie sich bei 2.610 Euro pro Quadratmeter — nahe dem Niveau von 2021. Die Transaktionszahlen erreichten 2024 wieder das Vor-Corona-Niveau.
Diese Werte sind gezahlte Kaufpreise, keine Angebotspreise. Sie stammen aus der Kaufpreissammlung des Gutachterausschusses und werden als vorläufige Eckdaten veröffentlicht (Stand Februar 2025). Daten für das volle Jahr 2025 lagen zum Redaktionsstichtag noch nicht vor.
In der Altstadt zahlen Käufer den höchsten Quadratmeterpreis Dresdens, in der Neustadt dreht sich der Markt am schnellsten, und in Pieschen trifft Gründerzeitbestand auf Sanierungsdruck — drei Bezirke, drei eigene Preiskurven.
— eingeordnet nach Daten des Gutachterausschuss Dresden und dem German Real Estate Index (GREIX)
Anfrage zur Dresdner Marktanalyse
Schreiben Sie, für welchen Bezirk — Altstadt, Neustadt oder Pieschen — Sie eine vertiefte redaktionelle Auswertung wünschen, und welchen Zeitraum oder welche Fragestellung Sie interessiert. Wir antworten per E-Mail, ohne Vermittlungsabsicht und ohne kostenpflichtige Angebote.

Wie die Daten zusammenkommen
Drei Datenstränge bilden die Grundlage: Transaktionspreise des Gutachterausschusses Dresden (Kaufpreise, nicht Angebotspreise), die Zinsreihe des Europace-Datenportals auf Basis der Bundesbank-MFI-Zinsstatistik und der Baukostenindex für Wohngebäude des Statistischen Bundesamtes (Basis 2021 = 100). Für die Altstadt liegt der höchste Quadratmeterpreis aller Dresdner Bezirke (GREIX, Stand 2024), die Neustadt verzeichnet das höchste Transaktionsvolumen, Pieschen steht für den Sanierungsbestand am westlichen Innenstadtrand.
Der Baukostenindex stieg von 83,7 (2016) auf 118,6 (2024) — eine Verteuerung des Neubaus um rund 42 Prozent. Der Bauzins lag im Juni 2025 bei durchschnittlich 3,92 Prozent (Europace). Werte für 2026 sind Prognosefortschreibungen und als solche gekennzeichnet.
Häufige Fragen, ehrlich beantwortet
- Vermittelt diese Seite Immobilien oder Kredite?
- Nein. Es gibt keine Vermittlung, keine Provision und keine kostenpflichtigen Produkte. Die Analyse ist redaktionell und kostenlos; Anfragen werden ausschließlich zur inhaltlichen Antwort verwendet.
- Sind die Preise Angebot oder Kauf?
- Kaufpreise. Die zitierten Quadratmeterpreise sind vom Gutachterausschuss Dresden ausgewertete, notariell beurkundete Verkaufspreise — keine Angebotspreise aus Immobilienportalen.
- Wie aktuell sind die Daten?
- Der letzte vollständige Jahreswert des Gutachterausschusses ist 2024 (vorläufig, veröffentlicht im Februar 2025). Bauzins-Daten liegen monatlich vor (Europace, Juni 2025). Werte für 2026 sind Prognosen und als solche markiert.
- Für wen ist die Analyse, für wen nicht?
- Für Leser, die Dresdner Marktzusammenhänge eigenständig einordnen wollen — Privatpersonen, Journalisten, Stadtpolitik. Nicht für Anlageberatung, Steuerberatung oder individuelle Kaufentscheidungen; dafür sind zugelassene Berater zuständig.